Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Logopäden/In für unser Team!
Bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte telefonisch an unsere Verwaltung in Bovenden unter 05594-943960 oder senden Sie uns Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an verwaltung@heilmitteltherapie.de.
Das Arbeitsgebiet der Logopädie umfasst vorrangig die Bereiche:
Sprach-, Sprech-, Stimm und Schluckstörungen
Ihnen sind alle Einzelstörungen unterzuordnen. Einige bekannte Syndrome sind mehreren Störungsbereichen unterzuordnen, wie zum Beispiel die Sprachentwicklungsverzögerung (SEV), die sowohl Störungen des Sprachsystems als auch der Sprechmotorik beinhalten kann. Sie fällt somit in die Bereiche Sprachstörungen und Sprechstörungen.
Sprachstörungen
sind Störungen des linguistische beschreibbaren Sprachsystems. Es können alle rezeptiven und expressiven Modalitäten des Sprachsystems betroffen sein (z.B. Sprachverständnis und - Produktion). Sie äußern sich in dem Unvermögen der (schrift-) sprachlichen Ausdrucksfähigkeit in den Bereichen Phonetik / Phonologie, Semantik / Lexikon, Morphologie / Syntax, Pragmatik.
Sprechstörungen
sind zentral und peripher bedingte motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane und äußern sich in der mangelnden Artikulationsgenauigkeit, - Geschwindigkeit und durch Störungen im Sprechablauf.
Stimmstörungen
sind funktionell oder organisch bedingte Störungen der Stimmgebung. Sir wirken sich auf die stimmliche Leistungsfähigkeit, den Stimmklang und die Prosodie aus.
Schluckstörungen
sind funktionell oder organisch bedingte Störungen der orofacialen Muskulatur und aller am Schluckvorgang beteiligten Strukturen
Zu Beginn werden in Abhängigkeit vom vorliegenden Störungsbild alle wichtigen Sprachmodalitäten getestet. Die Ergebnisse bilden zusammen mit dem ärztlichen Befund die Grundlage für eine zielgerichtete logopädische Behandlung.
Die Therapie beinhaltet neben spezifischen Übungen auch Anleitungen zum selbst-ständigen Üben.
Die Behandlung und Beratung erfolgt stets unter Einbeziehung der Eltern und/oder Angehörigen. Sie soll über Therapieinhalte und –verlauf sowie über Ursachen und Auswirkungen der Kommunikationsstörung informieren und gezielte Hinweise zum verbesserten Umgang im Alltag geben. Die individuellen Belange der Patienten stehen dabei stets im Mittelpunkt.