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ergänzende Heilmittel - Zusatzleistungen

Sinnvolle Selbstzahlerleistungen – ergänzende Heilmittel sind notwendig!

Leistungserbringer der Heilmitteltherapie erbringen ihre Selbstzahler-Leistungen als fortführende Leistung zur GKV. Es handelt sich hierbei nicht um fachfremde Leistungen (wie bei einigen IGeL Angeboten von Ärzten), sondern um eine medizinisch sinnvolle und indizierte Fortführung oder Ergänzung Ihrer Therapie.

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Dies hat seine Begründung in der Gesetzgebung. So schreibt das SGB V vor, dass Heilmittel-Leistungen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten dürfen.

Wir behandeln allerdings in der Regel nicht nach dem Prinzip „notwendig“, sondern wollen unsere Patienten bestmöglich behandeln.

Das Sozialgesetzbuch V – Grundlage für das System der GKV – legt in § 12 fest, dass „…Leistungen… ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein…“ müssen. Ganz wichtig: „…sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“ Das bedeutet, wenn bereits geringe Leistungen möglich sind, dürfen diese nicht mehr von der Kasse bezahlt werden.

Die Wirtschaftlichkeitsklausel SGB V, § 12 Abs. 1 besagt aber, dass es sich im Bereich der GKV-Leistung um eine Minimalversorgung handelt, es gehe darum, die günstigste Kosten-Nutzen-Relation zu erreichen.

Das heißt, sobald ein Arzt auch nur vermutet, dass die Minimalversorgung eines Patienten erreicht ist, stellt er keine Verordnungen oder auch keine Verordnungen mit ergänzenden Heilmitteln mehr aus, was nach dem Gesetz ein korrektes Verhalten ist.

Es geht bei dem Thema ergänzende Heilmittel als Zusatzleistungen nicht um das Abzocken von Patienten mit sinnlosen, überteuerten medizinischen Leistungen!

Ganz im Gegenteil ist das Aufklären über sinnvolle therapeutische ergänzende Zusatzleistungen, die über die Minimalversorgung hinausgehen, eine ethische Verpflichtung unserer Therapeuten.

Bezieht sich die zu erbringende Zusatzleistung auf eine ärztlich Verordnung bzw. Diagnose, soll und kann eine Heilmittel-Leistung erbracht werden.

In den Verträgen steht, dass „…weitere Zuzahlungen nicht gefordert werden…“ dürfen, jedoch gilt dies nur für Zuzahlungen, die Kassenleistung betreffen, also zusätzlich eine Gebühr für die Heilmittelleistung, welche ihr Arzt Ihnen verordnet hat.

Außerhalb der eigentlichen Kassenleistung hat jeder Patient das Recht, sich weitere/ergänzende Heilmittel als Zusatzleistung dazuzukaufen!

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Im Rahmen Ihrer Verordnung können Sie folgende ergänzende Heilmittel als individuelle Zusatzleistung erhalten, um Ihren Heilungsverlauf zu optimieren:

⇒wenn ein therapeutisches Ziel im Vordergrund steht!

Definition:

  • Elektrotherapie/-behandlung mit individuell eingestellten Stromstärken und Frequenzen unter Verwendung galvanischer Ströme.
  • niederfrequenter Reizströme (z. B diadynamischer Ströme).
  • mittelfrequenter Wechselströme.

Therapeutische Wirkung:

a) Galvanische Ströme:
durch Ionenverschiebung Hyperämie im Bereich der Elektroden, Analgesie, Herabsetzung der motorischen Schwelle, Verbesserung der Trophik.
b) Niederfrequente Wechselimpulsströme:
Reizung von Nervenfasern. Dadurch Beeinflussung des Schmerzes, Resorptionsförderung und Verbesserung der Durchblutung.
c) Mittelfrequente Wechselströme/Interferenzströme:
Je nach Amplitudenmodulation Überwiegen der analgetischen Wirkung oder der motorischen Wirkung mit Muskelkontraktion und anschließender Muskelerschlaffung, Sympathikusdämpfung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

Bei Anwendung von:
a) Galvanische Ströme:
lokale Schmerzen, funktionelle und organische Durchblutungsstörungen.
b) Niederfrequente Impulsströme:
Umschriebene Schmerzen, nicht entzündliche akute/subakute Ödeme, Hämatome.
c) Mittelfrequente Wechselströme:
Extern amplitudenmodulierter MF-Strom entsprechend Niederfrequenzstrom. Interferenz-stromverfahren; lokale Schmerzen, Muskelschwäche, Muskelverspannungen, erhöhter Sympathikustonus.

Therapieziel:

  • Schmerzlinderung.
  • Durchblutungsförderung.
  • Abschwellung.
  • Muskeltonusregulation.

Leistung:

  • Individuelle Elektrodenanordnung und -schaltung entsprechend Befunderhebung und indivi-duellem Behandlungsplan.
  • Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile, auch
  • Überwachung des Patienten.
  • Reinigung und Desinfektion der Elektrodenschwämme (ausgenommen Einmalelektroden).
  • Unterstützende Pflege der behandelten Hautregion.

Definition:

Elektrotherapie/-behandlung unter Verwendung von niederfrequenten Reizströmen mit definierten Stromimpulsen, deren Reizparameter (Impulsdauer, Pausendauer, Stromform und Stromstärke) dem Grad der Lähmung angepasst sind.

Therapeutische Wirkung:

  • Reizung der Nervenfaser zur Muskelstimulation.
  • Reizung der Muskelfaser bei vollständiger Denervierung der Muskulatur.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • komplette/inkomplette motorische Parese (schlaff/spastisch)/sensomotorische Defizite der Extremitäten

Therapieziel:

  • Erhaltung der Kontraktionsfähigkeit.
  • Verminderung einer Atrophie.
  • Verminderung der Spastik.

Leistung:

  • Anlegen der Elektroden je Muskel-Nerv-Einheit gemäß Indikation und Behandlungsplan.
  • Behandlung entsprechend des Behandlungsplanes mit definierten Impulsen und Intervallen und der individuellen Anpassung der Reizparameter an den geschädigten Muskel bzw. an die geschädigten Muskeln.
  • Überwachung des Patienten.
  • Reinigung und Desinfektion der Elektrodenschwämme (ausgenommen Einmalelektroden).
  • Unterstützende Pflege der behandelten Hautregionen.

Definition:

Behandlung zur gezielten regionalen Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten (insbes. Muskulatur, Knochen, Gelenksstrukturen) mit hochfrequenten mechanischen Schwingungen (Longitudinalwellen) mit einer Frequenz von 800 – 3000 kHz.

Therapeutische Wirkungen:

  • Schmerzlinderung.
  • Positive Beeinflussung von subakuten und chronischen mesenchymalen Entzündungen und Reizungen.
  • Lösung von Gewebsverklebungen, Gewebeauflockerungen.
  • Lokale Muskeldetonisierung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Lokale Schmerzen bei subakuten und chronischen Entzündungen und Reizungen im Bereich der Gelenke, gelenknah.
  • Gewebsverklebungen
  • Muskelverspannungen

Therapieziel:

  • Linderung lokaler Schmerzen durch Beeinflussung subakuter und chronischer mesenchymaler Entzündungen in Knochennähe.
  • Auflockerung verhärteter Gewebe.
  • Lokale Muskeldetonisierung.

Leistung:

  • Lagerung des Patienten entsprechend der erforderlichen Behandlungstechnik.
  • Wahl des Schallkopfes und Vorbereitung des Kontaktmediums (Gel, Öl, Salbe, Wasser).
  • Einstellen der Intensität und Dauer der Behandlung.
  • Manuelle Führung des Schallkopfes auf dem zu behandelnden Areal entsprechend der Be-funderhebung und dem individuellen Behandlungsplan.
  • Beobachtung der Verträglichkeit des Patienten, ggf. Dosierung anpassen.
  • Nach Beendigung der Behandlung Reinigung bzw. Abtrocknung des behandelten Gebietes.
  • Reinigung des Schallkopfes.

Definition:

Behandlung mit gestrahlter oder geleiteter Wärme durch unmittelbare Erwärmung durch die Anwendung der Fangopackung oder Heißen Rolle oder Heißluft als thermische Anwendung zusätzlich zu Ihrem verordneten vorrangigen Heilmittel.

Therapeutische Wirkung:

  • Arterielle Hyperämie, Stoffwechselsteigerung, dadurch auch entzündungshemmend.
  • Muskeldetonisierung.
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit von bindegewebigen Strukturen.
  • Reflektorische Reaktionen auf innere Organe.
  • Schmerzdämpfung.
  • Vegetativ/psychische Entspannung bei großflächiger Wärmeapplikation.
  • Als ergänzendes Heilmittel zu anderen physikalischen Maßnahmen zur Wirkungssteigerung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz von Wärme.
  • Muskelverspannungen.
  • Schmerzen im Bereich innerer Organe, bei Akzeptanz von Wärme.

Therapieziel:

  • Schmerzdämpfung.
  • Muskeldetonisierung und verbesserte Dehnfähigkeit bindegewebiger Strukturen.
  • Verbesserung der Durchblutung.

 

Fangopackung

Mit Paraffinen und/oder Peloiden (z. B. Fango, Moor, Teilbäder mit Paraffin oder Einmalmoor-packungen)

Definition:

Behandlung durch Wärmeleitung mittels erhitzter Paraffin- bzw. Paraffin-Peloid-Gemischen oder mit wasserhaltigen Peloiden, z. B. Moor, Pelose, Fango oder Schlick. Zur Aufbereitung der Packungen sind spezielle Aufbereitungsanlagen notwendig. Bei Verwendung von Paraffin- bzw. Paraffin-Peloid-Gemischen kann die Packungsmasse nach entsprechender Definition durch mindestens vierstündiges Erhitzen auf 130° C mehrfach wiederverwendet werden.

Bei der Anwendung von Moor-, Pelose-, Fango- oder Schlickpackungen kann das Packungsmaterial nur für denselben Patienten wieder verwendet werden, sofern es in geeigneten und namentlich gekennzeichneten Behältern aufbewahrt wurde.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz intensiver Wärme.
  • Muskelverspannungen, insbesondere in den Bereichen Rücken und großer Extremitätengelenke.
  • Störungen der Dehnfähigkeit muskulärer und bindegewebiger Strukturen.
  • Störungen der Durchblutung und des Stoffwechsels.

Leistung:

  • Aufbereitung der Packung je nach Art des Packungsmaterials.
  • Behandlung eines Körperteils oder mehrerer Körperteile entsprechend der Befunderhebung bei unterschiedlicher Lagerung.
  • Auftragen oder Anmodellieren der Packung am Körper des Patienten unter Beachtung des subjektiven Temperaturempfindens des Patienten.
  • Umhüllen mit Plastikfolie, Leintuch sowie Wolldecke.
  • Anlage von kühlen Kompressen auf die Stirn und die linke Brust bei Beengungsgefühlen, ggf. leichte Lösung der Packung in der Brustregion.
  • Überwachung des Patienten.

 

Heiße Rolle

Definition:

Behandlung durch mit heißem Wasser getränkten aufgerollten Frotteetüchern mit starker Wärmeintensität und der Möglichkeit gleichzeitiger mechanischer Beeinflussung der Haut.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz von Wärme.
  • Schmerzen im Bereich innerer Organe, bei Akzeptanz von Wärme
  • Störungen der Durchblutung und des Stoffwechsels.
  • Psycho-neuro-vegetative Regulationsstörungen.

Leistung:

  • Anlegen der Heißen Rolle unter Beachtung der Wärmeempfindlichkeit des Patienten.

 

Heißluft

Definition:

Unmittelbare Erwärmung durch strahlende Wärme

Leistung:

  • Behandlung des sitzenden oder liegenden Patienten an einzelnen oder mehreren Körperteilen entsprechend dem individuell erstellten Behandlungsplan.

 

Thermische Anwendungen

Definition

Die thermischen Maßnahmen ergänzen eine motorisch-funktionelle oder sensomotorisch/

perzeptive Behandlung. Diese Therapien werden durch die thermische Anwendung erleichtert, verbessert oder überhaupt erst möglich.

 

Indikationen

  • Schmerzen.
  • Muskelspannungsstörungen.

 

Therapeutische Wirkungen

  • Herabsetzung der Schmerzempfindung.
  • Anregung oder Minderung der Aktivität der Muskelspindeln.
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit von bindegewebigen Strukturen.

 

Therapeutische Ziele

  • Schmerzdämpfung.
  • Muskeltonusregulierung.

 

Leistung

  • Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile mit lokaler Anwendung intensiver Kälte oder Wärme.

Definition:

Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte in Form von Eiskompressen (in Eiswürfel getauchte bzw. mit Eiswürfeln gefüllte oder mit Salzwasser gefrorene Frottiertücher), tiefgekühlten Eis-/Gelbeuteln (in strapazierfähiger Plastikfolie eingeschweißte gelartige Silikatmasse), direkte Abreibung (Eismassage, Eiseinreibung), Kaltgas und Kaltluft mit entsprechenden Apparaturen sowie Eisteilbädern in Fuß- oder Armbadewannen.

Therapeutische Wirkung:

  • Dämpfung von Entzündungen.
  • Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit mit Hemmung der Nozizeptoren.
  • Anregung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonuserhöhung bei kurzzeitigem Kältereiz.
  • Minderung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonussenkung bei länger dauerndem Kältereiz.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schwellung, Reizung und/oder Entzündung, posttraumatisch, postoperativ, entzündlich.
  • Schmerzen.
  • Spastische Paresen (länger dauernder Kältereiz).
  • Schlaffe Paresen (kurzfristiger Kältereiz).

Therapieziel:

  • Schmerzlinderung.
  • Muskeltonusregulation.
  • Minderung einer Schwellung, Reizung, Entzündung.

Leistung:

  • Aufbereitung bzw. Vorbereitung der Behandlung gemäß Applikationsform.
  • Behandlung eines Körperteils oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell aufgestellten Behandlungsplan mit der jeweiligen Applikationsform.
  • Überwachung des Patienten.

Definition:

Behandlung mit dosierter Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Therapeut durch Kraftansatz, Zugrichtung und durch entsprechende Gelenkstellung.

Therapeutische Wirkung:

  • Druckminderung und Entlastung der Gelenke.
  • Entlastung ggf. komprimierter Nervenwurzeln.
  • Muskeldetonisierung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Hypomobilität im Bereich der Wirbelsäule oder der stammnahen Gelenke.
  • Schmerzen aufgrund Gelenkkompression oder komprimierter Nervenwurzeln.
  • Funktionsstörung/Schmerzen durch Fehl- oder Überbelastung discoligamentärer Strukturen

Therapieziel:

  • Verbesserung der Gelenkmobilität.
  • Abnahme der Schmerzen.

Leistung:

  • Traktionsbehandlung mit kleineren oder größeren Geräten.
  • Lagerung, Anlegen des jeweiligen Gerätes bzw. der Fixierungs- und Zugvorrichtungen.
  • Einregulierung der Traktion. Die apparative Traktion mit kleineren Geräten ist am sitzenden oder liegenden Patienten möglich. Der Traktionszug erfolgt achsengerecht.
  • Die apparative Traktionsbehandlung mit größeren Apparaten, z. B. Extensionstisch, Perl’sches Gerät, Schlingentisch (gepolsterte Manschetten oder Gurte) erfolgt am liegenden Patienten mit gezielter Lagerung per indikationsgerechtem Traktionszug.
  • Überwachung des Patienten während der Traktion.

Regelbehandlungszeit:                15min

Die Massagetherapie ist eine in Ruhelage des Patienten durchgeführte Maßnahme, die aktive körperliche Reaktionen bewirkt. Die Massagetherapie setzt bestimmte manuelle Grifftechniken ein, die in planvoll kombinierter Abfolge je nach Gewebebefund über mechanische Reizwirkung direkt Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe einschließlich deren Nerven, Lymph- und Blutgefäße beeinflussen. Indirekt wird eine therapeutische Beeinflussung innerer Organe über cutiviscerale Reflexe erreicht.

Klassische Massagetherapie (KMT) als überwiegend muskuläre Massageform einzelner oder mehrerer Körperteile zur Erzielung einer entstauenden, tonisierenden, detonisierenden, schmerzlindernden und hyperämisierenden Wirkung.

Definition:

Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen sowie deren Kombination und Variationen.

Therapeutische Wirkung:

Lösung von Adhäsionen in Gleit- und Schiebegeweben zwischen Haut, Unterhaut,

  • Muskel und Bindgewebe.
  • Abtransport schmerzerzeugender Substanzen, Anregung des Muskelstoffwechsels.
  • Einwirkung auf das Gefäßsystem.
  • Wirkung auf Proprio- und Mechanorezeptoren mit Normalisierung des Muskeltonus.
  • Reflektorische Beeinflussung von Durchblutung und Muskeltonus.
  • Schmerzhemmung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

Schmerzen/Funktionsstörungen durch Muskelspannungsstörungen

  • Verkürzung elastischer und kontraktiler Strukturen
  • Gewebequellungen, -verhärtungen, -verklebungen, Vernarbungen

Therapieziel:

  • Regulation des Muskeltonus.
  • Schmerzlinderung.
  • Lokale und reflektorische Verbesserung der Durchblutung und Entstauung.

Leistung:

  • Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell erstellten Behandlungsplan

Regelbehandlungszeit:                10min

Die Übungsbehandlung umfasst im folgenden alle therapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie, die auf Bewegungslehre, auf der Kenntnis der normalen und krankhaft veränderten Funktionen des Bewegungssystems sowie auf Übungs- und Trainingsprinzipien aufbauen. Dabei dient der gezielte, dosierte, methodisch planmäßige Einsatz von therapeutischen Techniken der Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Leistungen der Stütz- und Bewegungsorgane, des Nervensystems und der dabei beteiligten Funktionen des Herz-/Kreislaufsystems, der Atmung und des Stoffwechsels.

Übungsbehandlung

Definition:

Befundgerecht ausgewählte Behandlungsmaßnahme mit passiven, aktiv und aktiv-passiv geführten Übungen, Widerstandsübungen einschl. isometrischen Spannungsübungen.

Therapeutische Wirkung:

  • Mobilisation funktionsgestörter Gelenke.
  • Vermeidung und Verminderung von Muskelkontrakturen.
  • Kräftigung der Muskulatur.
  • Verbesserung der Funktionen des Herz-Kreislaufsystems, der Atmung und des Stoffwechsels.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Unspezifische aktive oder passive Bewegungseinschränkung im Bereich von Gelenken und Wirbelsäule.
  • Allgemeine Muskelschwäche.
  • Allgemeine Funktionsverluste des Herz-Kreislaufsystems, der Atmung und des Stoffwechsels.

Therapieziel:

  • Verbesserung der aktiven und passiven Gelenksbeweglichkeit.
  • Durchblutungsverbesserung und Entstauung.
  • Verbesserung von Funktionen, Trophik und Tonus von Organsystemen.

Leistung:

Behandlung je nach Indikationsstellung mit Techniken und Wirkungen der passiven, aktiven und aktiv-passiv geführten Übungen und Widerstandsübungen mit oder ohne therapeutische Hilfsgeräte.

Leistungsumfang:

  • Einzelbehandlung.

Kontakt Bovenden

Zentrum für Heilmitteltherapie
Rauschenwasser 21
37120 Bovenden

Tel.: 0551 - 997 227 0
Fax: 0551 - 997 227 27

Kontakt Berlin

Zentrum für Heilmitteltherapie
Plönzeile 14
12459 Berlin - Oberschöneweide

Tel.: 030 - 53 00 51 10
Fax: 030 - 53 00 51 19

Kontakt Verwaltung

Zentrum für Heilmitteltherapie Mäder GmbH
Alte Dorfstr. 54a
37120 Bovenden

Telefon: 05594 - 943960
Telefax: 05594 - 943961